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at Vechta. Die Autorin Irmgard Galler, geb. Lübbe, wurde 1926 in Vechta geboren. Schon früh kam sie mit der Lyrik in Kontakt und auch im hohen Alter verging kein Tag, an dem sie kein Gedicht schrieb. Am 16. Dezember ist sie von uns gegangen.

lhre Eltern lehrten sie früh, die Schönheit von Sprache und Natur zu schätzen. Auch Geschichten von ihrem Großonkel Peter Hille (1854-1904), der als Schriftsteller eine wichtige Rolle in der naturalistischen Bewegung, später in der Neuen Gemeinschaft der Gebrüder Hart spielte, inspirierte sie.
In ihren Gedichten beschäftigte sich Galler mit den Themen Natur, Besinnliches, Gebete, gläubige Betrachtungen und sakrale Lyrik. Aber auch zu verschiedenen Orten in Vechta schrieb die Lyrikerin melodische Gedichte, so zum Beispiel zum Sprengepiel.

Die Verbindung zu ihrer Geburtsstadt verlor Galler nie, auch nicht, als sie 1963 durch Heirat nach Mülheim an der Ruhr zog. So verwundert es auch nicht, dass im Jahre 2000 der Schritt zurück ins Oldenburger Münsterland erfolgte. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie im Kreise von Mitbewohnern in der Pro Vita-Seniorengemeinschaft in der Oyther Straße in Vechta. Immer sehnlichst wartend auf den ersten Sonntag im Monat, wenn es hieß: Es ist Lesungszeit.

Das Gedicht als lebenslangen Begleiter verlor sie auch mit über 90 nicht. Noch in den letzten Jahren erschienen mehrere Einzelveröffentlichungen im Geest-Verlag. Besonders stolz war sie, dass ihr 1998 für ihr Buch „Zeitlos blühende Veilchen” die Silbermedaille für lyrische Dichtkunst von der Universität Lutèce in Paris verliehen wurde.

Hielt Vechta stets im Herzen: Die Autorin Irmgard Galler. Foto: Privat