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Kreis Cloppenburg. Das Schutzengelprojekt ist bereits seit 15 Jahren als Straßenverkehrs- und Unfall-Präventionsprojekt vorgesehen, „aber es geht um weitaus mehr als nur darum“, so Ole Wielkiewicz. Er ist im Landkreis Cloppenburg der neue Ansprechpartner für das Projekt. Durch die wachsenden Bedürfnisse der Jugendlichen und Rückmeldungen der Schulen und Kooperationspartner, sind über die Jahre auch Gewalt- und Suchtprävention ein fester Bestandteil geworden. Dabei zielt das Projekt vor allem auf Eigenverantwortung und Zivilcourage – nicht nur im Verkehr, sondern auch im Alltag.

Neuer Schutzengel-Ansprechpartner: Ole Wielkiewicz. Foto: Landkreis Cloppenburg

In Kooperation der Landkreise Cloppenburg und Vechta und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta wird ein breit gefächertes Angebot geboten, für Schulen gibt es sogar kostenlose Programme, unter anderem „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“, „Be cool“ oder „Action – Schutzengel in Aktion“. Aber auch in der Freizeit gibt es vergünstigte bis kostenlose Angebote für teilnehmende Schutzengel, wie ein Fahrsicherheitstraining oder ein klassischer Erste-Hilfe-Kurs. Eine Weiterführung der erfolgreichen Aktion „Schutzengel auf Feldwegen“, in der über Sicherheit im Landwirtschaftlichen Verkehr aufgeklärt wird, ist in Planung. Außerdem gibt es weitere Qualifikationen an Schulen zu bspw. Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr. Auch Präventionstage in Kooperation mit der Kreisverkehrswacht gehören dazu.

„Jeder hat Geschichten und Berührungspunkte von Freunden, die zu schnell fahren oder sogar ein paar Bierchen zu viel getrunken haben und dann Fahren wollen, obwohl sie es nicht sollten. Doch richtig darauf zu reagieren fällt einem nicht immer so leicht“, weiß Wielkiewicz aus eigener Erfahrung. Die angebotenen Qualifikationen sollen die Zivilcourage und die Konfliktfähigkeit stärken. Eigenverantwortung ist ein wichtiger Leitgedanke, da jeder Mensch „früher oder später in irgendeiner Form am Straßenverkehr teilnehmen wird“.

Schon vor seinem Studium der Sozialen Arbeit und seiner Ausbildung als Erzieher hatte Wielkiewicz engen Kontakt zu Jugendlichen in den verschiedensten Lebenslagen und ist schon lange ehrenamtlich im sozialen Bereich tätig: Von Ferienfreizeiten bis hin zu einem Bildungszentrum hatte er schon einiges mitgemacht. Sein Fokus dabei: Bildungsanlässe im Alltag erkennen und diese interessant und praktisch erfahrbar machen. Dabei ist Wielkiewicz besonders wichtig, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen.

Das erklärte Ziel des Ansprechpartners für das Schutzengelprojekt: Das Projekt nach der langen Pandemiepause wieder attraktiver machen und mehr Mitglieder gewinnen. Dazu gehören auch ein aktiveres Auftreten in den sozialen Medien und die Überarbeitung von Broschüren und Informationen.

Weitere Infos zum Schutzengel-Projekt gibt es auf www.schutzengelprojekt.de oder bei Ole Wielkiewicz unter Telefon 04471/15672 sowie auch per E-Mail an o.wielkiewicz@lkclp.de.