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Foto: Pixabay

Oldenburger Münsterland. „Wir brauchen eine ausgewogene Balance zwischen dem Schutz von Mensch und Tier sowie dem Artenschutz”, sagte Bundestagsabgeordnete Sylvia Breher jetzt nach einer Anhörung zum Bestandsmanagement des Wolfes im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages. „Die Sachverständigen haben deutlich gemacht, dass der Wolf bei uns längst keine bedrohte Art mehr ist. Vielmehr sorgt die Zunahme des Wolfes für eine ernsthafte Bedrohung der Weidetierhaltung”, so Breher.

Im Jahr 2020 seien rund 4000 Weidetiere – überwiegend Schafe, aber auch Rinder und Pferde – getötet worden. „Die unternommenen Maßnahmen zum Herdenschutz, Schutzzäune und Hütehunde, reichen nicht aus”, fordert sie die Bundesregierung auf, im Jagd- und im Naturschutzrecht  „nun endlich die Voraussetzungen für ein aktives Wolfsmanagement schaffen, wie es in anderen europäischen Staaten längst praktiziert wird.” Neben einem aktiven Bestandsmanagement brauche es auch wolfsfreie Zonen – „insbesondere an den Deichen und auf den Almen im Alpenraum!”

Sylvia Breher. Foto: Tobias Koch